Anschwemmfilter mit Perlit oder Kieselgur


Anschwemmfilter

  • Hergestellt laut DIN 19643/19624/18820
  • Filter von 600 mm bis 2400 mm Durchmesser
  • Filteroberfläche bis zu 116 m2
  • Kapazität bis 695m3/h (bei 6m/h)
  • 5 Jahre Garantie auf Kerzen und Filter
  • Leichte Reinigung und einfacher Austausch der Kerzen
  • Arbeitsdruck bis 6 bar

Materalien mei der Anschwemmfiltration


Kieselgur ist natürlichen Ursprungs und ein Produkt abgestorbener, einzelliger Kieselalgen aus urzeitlichen, geologischen Epochen, von denen hauptsächlich noch die Kieselschalen übrig geblieben sind. Bekannte Fundstellen von Kieselgur befinden sich in Frankreich, den USA und in Australien. Die ausgegrabene Kieselgur wird getrocknet, gemahlen, bei 1200°C thermisch behandelt um organische Reste zu entfernen und anschließend gesiebt.

Das Aktivkohlepulver entspricht der Norm DIN 19603. Für Schwimmbadwasser empfehlen wir eine Granulation von 45-70 µm, die aktive Innenoberfläche muss größer als 900m2/g sein. So wie bei Aktivkohle in Kornform, gilt auch beim Pulver Aktivkohle, die aus der Schale der Kokosnuss gewonnen wird, als die hochwertigste.

 

Einleitung


Die Anschwemmfiltrierung ist ein technologisches Filterverfahren, das von der Chemie- und Lebensmittelindustrie in den USA entwickelt wurde. Es basiert auf dem Prinzip, dass eine Flüssigkeit oder Wasser, die feste Verunreinigungen enthält, über ein Filternetz aus Nylon geleitet wird, dessen Löcher etwa 0,03 mm groß sind. Darauf ist eine etwa 2 mm dicke Schicht aus Pulvermaterialien wie Kieselgur und Aktivkohle abgelagert. Der Vorteil der Kieselgurfilter ist die sehr große Filteroberfläche in einem relativ kleinen Filterbehälter. Diese Filter empfehlen wir für die Verwendung in der Industrie und in Schwimmbadinstallationen, wo auf Grund von Raummangel keine Sandfilter eingebaut werden können und für Schwimmbäder mit Thermalwasser, das eine hohe Carbonathärte aufweist, die eine häufige Kalkablagerung in den Sandfiltern verursacht.

Heute ist das Anschwemmverfahren in Kombination mit Kieselgur oder Perlit und besonderem Aktivkohlepulver weit verbreitet. Aktivkohle hat nämlich die Eigenschaft, neben der physikalischen Adsorption teilweise auch kleinere Mengen von im Wasser aufgelösten organischen Stoffen chemisch absorbieren zu können, einschließlich Trihalogenmethane (THM). Theoretisch absorbiert 1 kg Aktivkohle 3 Gramm THM, was in verdünnten Systemen wie bei Schwimmbadwasser, gar nicht so wenig ist. Für diese Art von Filtern gilt die Norm DIN 19624 und für deren Betrieb die DIN 19643. Letztere empfiehlt ein Anschwemmen von ca. 0,7 – 0,8 kg / m2 Oberfläche des Gemischs aus Kieselgur und Aktivkohle im Verhältnis 1:1 bis 1:8. Wenn Perlite verwendet werden, kann es zu Beschädigungen der Klappen in den Rohrleitungen kommen, denn diese haben eine höhere Abrasivität. Auch für Kieselgurfilter ist mindestens zweimal wöchentlich eine Reinigung empfehlenswert.

Bei der Verwendung von Aktivkohle besteht die Möglichkeit der Korrosion von Metallteilen, weil Kohle die Eigenschaft hat, sich in toten Ecken der Anlagen anzusetzen und wenn diese Ecke aus Metall gefertigt ist (auch wenn es sich um rostfreien Stahl handelt), bildet sich dazwischen ein galvanisches Elementund dadurch entsteht Metallkorrosion. Filter aus armierten Polyester haben keine Korrosion.


 
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